Einer drohnt über dem Geschehen

Es war ja nur eine Frage der Zeit.
Begonnen hat doch alles mit den DV Kameras – gute Bildqualität, preiswert und im Verhältnis zu einer BetacamSP Sony 300er irrsinnig kompakt und billig. Schnell fanden miniDV Kameras ihren Weg ins EB Equipment.
Als 2te Mühle, wenn es eng wurde, oder für besondere Einstellungen. Ich erinnere mich da vor allem an Fluggeräte – also bei der Piper oder dem Eurofighter im Cockpit, an den Kufen eines Rettungsheli.

Dann kam die GoPro und ihre Konkurrenten. Bei machdas haben wir die ContourHD GPS, winzig und einfach klasse bei Bildqualität und Funktionalität.
Unkaputtbar im Unterwassergehäuse.
Und jetzt?

DJI
Quadrocopter – first flight

Jetzt geht es in die dritte Dimension, die Höhe. Der Quadrocopter findet seinen Weg ins normale Teamequipment – ok – optional. Kostet extra, wie die Contour.
Der Quadrocopter, gerne benannt als Drohne, bietet neue Perspektiven, ist dabei aber schnell einsatzbereit und wenn man motorisch nicht komplett daneben liegt, auch gut zu bedienen.
Wir haben jetzt einen und fliegen das Teil und uns gerade ein.

Die HD Kamera hängt an einem Gimbal und wird erstaunlich gut fixiert. Eine nachträgliche Bildstabilisierung ist eigentlich nicht mehr notwendig.
Im Einsatz dröhnt die Drohne einem übrigens das Trommelfell zu. Die Rotoren sind sehr laut und erzeugen das Geräusch eines sehr sehr wütenden und sehr sehr grossen Hornissenschwarms.

Phantom im Anflug

Daher ist sie nicht so universell einsetzbar wie eine kleine Kamera.
Im Film hört man nichts davon, da die Cam keinen Ton aufzeichnet – was eh sinnlos wäre.
Grundsätzlich ist auch das Überfliegen von Menschenmassen, wie beim Public Viewing, nicht erlaubt. Der Haupteinsatz dürfte damit im Industrie / Sport / BusinessTV Bereich liegen.

Wichtig: Eine Drohne/Quadrocopter muss Haftpflichtversichert werden, sonst naht Ärger. Damit produziert das neue Gadget laufende Kosten von ca. 200€ pro Jahr im professionellen Einsatz.
Ausserdem gibt es Bundesländer, da sind Drohnen/Quadrocopterflüge ohne Genehmigung komplett verboten. Mein Gruss geht hier rein zufällig nach Hamburg.

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Headhunter

Was ist Arbeitszeit?
Für unsere Branche ist es klar die Zeit, die wir vor Ort sind.
Und Drehschluss ist, wenn mit dem Dreh Schluß ist.
Also wenn alles auf Chip gespeichert und der Abbau beginnen kann.
Das ist natürlich auch Arbeitszeit.

An manchen Tagen enthält die Arbeitszeit nur einen geringen Anteil Drehzeit. Da wird einwenig aufgebaut und ansonsten gewartet. So auch diesmal.
Neun Interviews insgesamt bei netto 25 Minuten Drehzeit. Denn es gab nur einen kleinen Zeitslot – den hatten wir zu nutzen.

rodo3w
Headhunter Rodolfo an der FS100 mit Cineroid, Shape, ND4 und 35mm Prime und dem Fuchsschwanz der DoPs, dem Kompendium.

Aber dank Akku und FV4000 ist das Licht extrem variabel und die Sony FS100 mit 35 und 85mm Primes tut ihr übriges dazu um schnell Talking Heads im aktuell beliebten Cine/DSLR Look einzufangen.
Es ist immer wieder eine Freude.

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Tank Cam

Kleine Basteleien beim Warten auf die BMCC 4K.

tankcam
FS100 auf Minidolly

Das Teil hat was vom Look einer alten Panzerhaubitze.
Der Minidolly ist von Walimex und funktioniert nur auf wirklich glatten Flächen gut.
Was logisch ist bei den Rollen. Für alles andere gibt es Schienen oder Slider.
Dann geht er aber ab wie Schmitz Katze.
Kleine Bewegungen machen eben vieles interessanter. Und dank des kopierwütigen Chinamannes wird das Angebot immer grösser.

slider
PDW700 auf Slider

Das BMCC Cage ist auch schon im Hause. 2014 wird 4k.