Golfin’ in the USA

Anfluf-LA
Anflug LA

Es ist ja denn doch immer die die gleiche Frage bei einem Auslandsdreh: Mit oder oder ohne Carnet für das Equipment?
Jeder hört dann die Geschichten aus dem Umfeld – ob wann ein Carnet hilfreich oder wann es besser ohne gewesen wäre. Es gibt keine klare Antwort.
Eines steht fest – ein Carnet macht Arbeit. Equipment vorher genau zusammenstellen, dann IHK, dann das Ausfüllen, wieder IHK, zum Zoll vor Ort Nämlichkeitsnachweis, Zoll am Flughafen für die Ausfuhr, Custom in den USA und die Einfuhr regeln, dann drehen, dann wieder die Ausfuhr beim US Custom am Flughafen und die Wiedereinfuhr in München.
Da habe ich schon die schönsten Dinge erlebt. Es gibt erstaunlich viele Zöllner, die nicht wissen wollen was sie mit der Blattsammlung anfangen sollen.

Hollyxwood
Fährt man nach Norden stösst man unweigerlich auf den Hollywood Schriftzug

Wir waren in den USA um einen Golfevent eines deutschen Autobauers zu begleiten. Ein netter Job bei fast zu heissen 32 Grad im Oktober.
Dabei wurde ein Nachmittag auch noch von Regenschauern begleitet und das nach 10 Monaten Dürre. Von wegen “It never rains in california”….
Vor Ort waren wir mit drei Kameras – 2x EX1 und einmal FS700 für die Slomoaufnahmen der abschlagenden Golfer.
Dazu noch eine Kameradrohne, vor Ort gebucht, für den Überflug und die andere Perspektive.
Im Hotel wurde mit FCPro X dann am gleichen Tag noch immer ein Film draus und am Abend dem Publikum vorgeführt.
Alles lief glatt – der Kunde war hoch zufrieden.
So muss es sein.

Kurztipps Los Angeles USA falls nicht bekannt:
Zu empfehlen ist der Direktflug München – LA. Erspart das lästige Umsteigen und ist nach 11 Stunden vorbei. Kostet bei der Lufthansa in der Holzklasse um die 1000 Euro.
Die Hotelbuchung habe ich wie immer über HRS.de erledigt. Das hat auch wunderbar funktioniert und das Hotel Rodway Inn Normandie Ave in Gardena war i.O. (ausser dem Kaffee 😉 )

rent
If you rent – rent an american. More fun. 3.5l V6

Den Mietwagen auch besser in Deutschland buchen – hier Hertz. Sollte der Mietwagen verlängert werden, dann wollte Hertz vor Ort in unserem Fall 580 US$ für 4 Tage. Ich habe den Wagen daraufhin zurück gegeben und online via iPad bei Hertz.de einen neuen für 200 US$ gebucht.
Ob die beiden Versicherungen die vor Ort für 15 US$ pro Tag zusätzlich angeboten werden gebraucht werden – das muss man selbst entscheiden. Wir haben es gemacht.

Dem Mietwagen lieber gross nehmen – wir sind ja in den USA.
Die Gallone (=3,79 Liter) Sprit kostet aktuell knapp 4 US$, das war auch schon billiger.
Autofahren in LA ist sehr angenehm, das Verkehrsaufkommen ist hoch, aber es rollt auf den Freeways in 5 Spuren je Seite. Dabei darf rechts und links überholt werden.
Ohne Auto geht nichts und ein Mietwagen ist günstiger als ein Taxi. Navi? Muss nicht sein – eine gute Strassenkarte tut es auch, da die Stadt schachbrettmusterartig angelegt ist. Die Strassenausschilderung ist mustergültig.
Beliebt sind die Kreuzungen mit den 4 Stop Schildern. Unbedingt beim Stopschild anhalten! Dann wird in der Reihenfolge des erreichens des Stopschildes die Kreuzung passiert – also kein rechts vor links.
Parkplätze sind kein Problem.
Essen eher. Fastfood dominiert.
Es gibt halt Taco Bell, Danny’s, Pollo Loco (dort hat Brad Pitt mal gearbeitet), McD, BurgerKing, In Out Burger, Chillies, Wendys, Jack, Mexican Grill, Peruavien Food usw usf… Unterm Strich gibt es da immer Burger, Fritten und Burritos und Tacos und meist kostenloses WLAN
Zu empfehlen ist COCO’s – dort lässt sich gut amerikanisch frühstücken mit Pancakes, Speck, Eier und gutem Kaffee. Taco Bell & Denny’s waren auch ok.
Bei Denny’s wird auch Bier gereicht.
Bei der Kette “Wiener Schnitzelhaus” waren wir nie.
Eine Kreditkarte (Visa oder Master) ist natürlich unverzichtbar. Ohne bekommt man kein Auto und mit dem Hotel wird es auch schwierig. Selbst beim Einkaufen kann es zu Problemen kommen.
Wer tanken will, der benötigt eine Kreditkarte mit fünfstelliger PIN. Hat man die nicht, dann muss man das Auto vor der Zapfsäule X parken und in die Tankstelle rein und ein Guthaben für die Säule Nummer X kaufen. Das geht bar oder mit Master/Visacard ohne PIN. So kauft man z.b. für 50 US$ Sprit und geht an die Zapfsäule X zurück und tankt.
Geht nur Sprit für sagen wir 30 US$ rein, dann wieder in die Tanke und man bekommt 20 US$ cash zurück, bzw, die Karte wird nur mit 30 US$ belastet.

LA ist zweisprachig – englisch und spanisch. Mit Englisch alleine kommt man aber ohne Probleme durch.
Schwierig ist es für Raucher, denn das Rauchen ist fast überall verboten. Daher vorher besser fragen, wo man sich die Lunge ungestraft zuteeren darf.
Was man aber darf, das ist bei roter Ampel rechts abbiegen. Laut Woody Allen der einzig sinnvolle Beitrag LAs zur Kultur der USA.

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