Copystation to GO

Wir zeichnen heute alle auf SD, P2, CFast, XQD, SSD usw… auf. Die Kartenpreise sind dabei sehr unterschiedlich. Gerade die CFast 2.0 Kartenpreise haben es in sich. 256 GByte kosten aktuell 400€.
SD Karten sind da schon preislich günstiger, da kann man auch ein Packerl unterwegs mit sich führen.
Trotzdem tut es gut auch von den SD Karten ab und an ein Backup zu machen.

Backup und Sicherung mit der Western Digital WirelessPRO

Festplattenhersteller Western Digital hat da ein kleines Kästchen auf den Markt gebracht, dass einem den Laptop am Set ersparen möchte.
Die MyPassport WirelessPRO ist eine Festplatte mit 1-4 Terrabyte Speicher und eigenem Akku mit bis zu 10 Stunden Laufzeit.
Mehr noch, die WirelessPRO verfügt über eine aktive USB 2.0 Schnittstelle und einen SD Card Reader.
Für den Anschluss an einen Rechner oder zum Laden des Akkus ist zudem noch eine USB 3.0 Schnittstelle vorhanden.
Ein Kabel dafür inklusive Netzteil gehört zum Lieferumfang.

Als wäre das nicht genug, so baut die WirelessPRO, der Name legt es nahe, im Betrieb auch noch ein eigenes WLAN auf.

Und was soll das alles?
An die USB 2.0 Schnittstelle lassen sich zum Beispiel das Smartphone oder eine Kamera anschliessen. Dann nutzen diese Geräte den 6400 mAh starken Festplattenakku als Powerbank und werden betankt.

Natürlich kann über den USB Port auch ein USB Kartenlesegerät oder der Speicher einer Kamera direkt ausgelesen werden.
Aber leider nur mit USB 2.0 Geschwindigkeit von max. 60 MB/s. Da braucht es für eine 256 GB Karte dann 75 Minuten im Idealfall.
Etwas schneller ist der interne SD Card Reader

Der SD Card Slot funktioniert denkbar einfach. Über das Webinterface kann der User festlegen ob beim Einstecken einer SD Card die Daten nur auf die WirelessPRO kopiert werden sollen, oder ob kopiert und anschliessend die SD Card gelöscht werden soll.


Kleine LEDs auf dem Gehäuse zeigen dabei den Status und die Akkulaufzeit an.

Über eine App kann der User über WLAN und das Smartphone auf die Files der MyPassport WirelessGO zugreifen. Diese sichten und zum Beispiel via Mail verschicken. Die Files können auch via WLAN per FTP freigegeben werden.
Natürlich lässt sich die PRO auch über ihre USB 3.0 Schnittstelle direkt mit dem Mac oder PC verbinden. Dann arbeitet sie wie eine ordinäre externe USB Platte.

Mit ca. 12x12x2,5 cm ist die PRO nicht viel grösser als andere externe Festplatten, wegen des Akkus aber merklich schwerer. Etwa 500 Gramm wiegt das Gerät.

Ein gutes Pfund Backup Technik die bei uns bisher problemlos seinen Dienst verrichtet.
Es ist einfach beruhigend eine Kopie zu haben.
Einziger Wermutstropfen – der langsame USB 2.0 Anschluss für Cardreader, da wäre ein aktiver USB 3.0 einfach performanter.

Kommt ganz drauf an, wie man es sieht.

Ich gebe es zu, ich habe noch nie gerne auf Ausstellungen gedreht – Skulpturen ok, aber die Werke eines Malers? Eingerahmte Zeichnungen, Grafiken, Malereien – das war nie meines. Die Farben gehen am TV verloren, das Objekt ist statisch, vom Ersteller als zu betrachtende Gesamtheit angelegt.

Natürlich kann man das auch spannend auflösen – aber da hat meist der Auftraggeber was dagegen. “Man soll es so sehen wie der Besucher”.
Mir ist das oft zu tot.
Auch darf man bei einer Auftragsproduktion nicht die “Verwertungskette” unterschätzen – also wer schneidet das Material. Wichtige Frage – wenn der/die keinen Bock auf unerwartete Einstellungen hat, dann wird nix draus.
Im Gegenteil, man darf sich noch was anhören, von wegen so nimmer!
Es gab einmal das Magazin Polylux aus Berlin – für die Drehen war eine Lust, dann die Cutter gierten nach Material abseits der Norm. Und die waren richtig gut und zauberten, dazu Autoren die jeden Beitrag neu angingen.

drei
Ein spannendes Bildmotiv (nicht im Bild – ätsch) fesselt die gesamte Crew

Film lebt doch von Bewegung, von Perspektivwechseln und vom Spiel mit dem Objekt und dem Zuschauer.
Film lebt von Perspektiven, die aus der Norm der menschlichen Betrachtung fallen.
Das sind schon so einfache Dinge wie die Position der Kamera.
Und es gibt natürlich Drehs, da kann man fast nichts falsch machen, weil das Motiv, Protagonisten oder die Story schon alles trägt.
Da kommt man in einen Flow und wird mitgetragen.

noch-keine-Glatze
Bewegung dorthin bringen wo sich sonst augenscheinlich nichts rührt – in einen Fussboden z.B.

Wenn Motiv/Protagonist/Story keine Selbstläufer sind, dann Kopf hoch.
Wir hatten doch noch nie so viele Möglichkeiten. Dolly und Slider sind erschwinglich, wir haben GoPros und Multicopter. Der Rest ist eine Frage der Perspektive.
Lassen wir uns überraschen.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=OB4Xx9KiapU?rel=0&w=853&h=480]

Wird das noch was?

Die Technik von heute ist ja leistungsfähiger und hilft uns den Job in Windeseile mit viel Freude zu bewältigen. Das gilt für die PostPro ebenso wie für den Dreh.
Das bringt aber alles nichts, wenn nix lieferbar ist.
Sei es nun die 4K BMCC von BlackMagic oder der neue MacPro von Apfel.
Beide lange angekündigt – in den Himmel gelobt und da oben hängen geblieben.
MacProSystemDer MacPro sollte eigentlich schon seit Januar bei uns sein – was mutterseelenallein herumsteht ist das Thunderbolt Display. Einzig am MacBookPro lässt es sich aktuell betreiben.
Im April sei es soweit – sagt Cupertino. April April glaube ich.
Die 4K Kamera von Blackmagic ist bei unserem Distributor im Rückstand – wie es so schön heisst. In Zahlen, auf 200 Bestellungen sind bisher 5 Auslieferungen erfolgt……
Unsere war nicht dabei.