PDW700 XDCamHD sucht neuen Wirkungskreis

Sehr gepflegte Sony PDW 700 möchte gerne weiter Filme in HD drehen und sucht daher einen neuen Wirkungskreis. Gerne auch im Ausland. Sony PDW 700 for sale.

Betriebsstunden PDW700

Die Kamera war nie im Verleih.
Im Lieferumfang ist der PDW700 Body, Sony s/w Sucher, WiFi Modul CBK-WA1 (damit kann man das Bild auf ein Smartphone raus geben), Leichtstütze inkl. 2 Rohre, Akku V-Mount Platte und original Sony Mikrofon.
VB 8.500,- € netto (14 Tage Übernahmegarantie, Rechnung mit USt kann gestellt werden)

Bei Interesse mail an mich.

Die Optik gehört NICHT zum Lieferumfang.

Mal in eigener Sache…

… es gibt Jobs die macht man echt gerne, andere sehr gerne und wieder andere, da ist es das zu erwartende Geld das einen durch den Tag trägt, weil der Dreh selbst. Naja.
Das es oft auch einige Wochen dauert, bis das Geld den verschlungenen Pfad vom Kundenkonto über diverse Banken bis hin zum eigenen Konto findet, das ist auch bekannt. Kaum dort angekommen macht es sich meist bald wieder auf die Reise. Geld will man auch nicht sein, immer unterwegs.

Aber davon soll nicht die Rede sein. Hier geht es mal um Jobs die man sehr gerne macht.
“Auf gehts, wir machen meine 5 sinnvollsten Filme pro Jahr” unter diesem Motto packen wir jedes Jahr einmal den Wagen bis Dachkante voll und machen uns zu dritt auf den Weg zu den Menschen die Menschen helfen.
Ausgezeichnete Menschen sind das im ganzen Bundesgebiet.
Ausgezeichnet mit dem “Hidden Mover Award”.
Und wir machen kurze Portraits über diese versteckten Beweger. Dafür haben wir einen Dreh- und einen Schnitttag Zeit und viel Improvisationstalent an unserer Seite.

In den letzten Jahren haben wir dadurch durchweg tolle Leute in Nord Süd West Ost kennengelernt. Sie kümmern sich um Jugendliche, die noch nicht in der Gesellschaft Fuss gefasst haben. Migranten, elternlose Flüchtlinge, Menschen mit Handycap, Schulabbrecher. Oft mit erstaunlichem Erfolg durch einfache Massnahmen.

Da ich und mein Team das jetzt schon einige Jahre begleiten wurde ich vor kurzem dazu interviewt, für den Jahresbericht der Stiftung.

Wer fragt, dem wird geantwortet.
Wer fragt, dem wird geantwortet.

Durch die aktuelle Flüchtlingswelle ist das Thema “Hidden Mover” aktueller denn je. Die engagierten stillen Helfer verdienen unsere Aufmerksamkeit, nicht der geistlos gegen alles anbrüllende tumbe Mob, wie es in Teilen Sachsens gerade passiert. Das Tal der Ahnungslosen.
Denn die Menschen die ankommen sind es wert von uns willkommen geheissen zu werden.

Unter den Flüchtlingen sind viele Jugendliche die ohne ihre Eltern vom Elend weg aufgebrochen sind. ASA, ein Verein aus Bonn, kümmert sich seit Jahren um diese Menschen. ASA wurde 2011 mit dem Hidden Mover Award ausgezeichnet.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=uEblM5-VtZs?rel=0]

Die jungen Menschen möchten einfach ein Teil der Gesellschaft werden, geben wir ihnen doch die Gelegenheit. Bei 200.000 offenen Lehrstellen darf es da doch keine Diskussion geben.
Willkommen in Deutschland.

Youtube Zillionär

“Das klassische Fernsehen ist ein Auslaufmodell” sagt Reed Hastings, Mitgründer von Netflix.
Die Zukunft gehört dem Film on demand.
Also sehen was, wann und wo ich will.
Der Erfolg von Netflix scheint ihm recht zu geben – die Leute bezahlen lieber für etwas was ihnen gefällt, als für ein Programm das Ihnen zu 98% am Auge vorbei geht.
10 Milliarden Euro verbrennen den ÖR jedes Jahr für ihr lineares müdes Programm, das in weiten Teilen von privaten Anbietern besser oder genauso gut gemacht werden kann.
So liegt der Altersdurchschnitt bei BR Zusehern bei 65 Jahren. Durchschnitt!
Da versanden also 10 Milliarden, die in der Kulturszene fehlen.

Ich selbst habe ein Watchever Abo. Für 8.90 im Monat bekomme ich mehr als für die 72€ Zwangsabgabe die ich alle 3 Monate nach Köln überweise.

Die neuen Kanäle sind für uns Bewegtbildproduzenten nicht uninteressant. Den einfachsten Einstieg bieten hier sicher YouTube oder Vimeo.
Einfach einen Kanal, ein Adsense Konto eröffnen und die Filme dann “Monetarisieren” – so einfach geht es bei YouTube.
Monetarisieren nennt sich das bei YouTube wenn man Clips für Werbung freischaltet.
Mit ein paar Klicks ist man Youtuber. Über deren Einkommen gibt es ja die wildesten Gerüchte.
Allerdings kann einem keiner sagen wieviel man mit den Clips verdient. Also warum nicht selbst ausprobieren?
Viele von uns haben doch Bildmaterial herumliegen an dem die Rechte geklärt sind und das frei verwendet werden kann.

Youtube Einnahmen Übersicht
Typische Youtube Einnahmen Übersicht

Ich selbst habe 2008 die damals neue GY HD101 getestet und dazu Aufnahmen an einem Froschteich gemacht. Mit seinerzeit sensationellen 720P25.
Das gibt es glaube ich gar nicht mehr.

Dazu hatten wir ebenfalls vor einigen Jahren ein “Hörspiel” aufgenommen, aus Jux und Dollerei, mein Sohn hatte es geschrieben.

So war es fast schon ein Muss beides zu einem YouTube Clip zu kombinieren. Die Rechte liegen bei uns, damit war der Weg frei.
Es entstand Das unerwartete Comeback des Froschkönigs:
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=GOtIy6DY4q8?rel=0&w=640&h=360]

Nun hat der Clip seit dem Upload am 27.04.2015 noch kein Millionenpublikum erreicht, aber was interessant ist, er hat bereits Geld eingespielt:

20 cent für 37 Zugriffe.
20 ¢ für 47 Zugriffe. Zahlen vom 15.05.15.

Ob er jemals über die 100ter Marke kommt? Wer weiss das schon.
Es ist bis jetzt eine nette Spielerei und ich werde noch einige Clips unterschiedlichster Art hochladen. Quasi immer als SpinnOff bestehnder Projekte.
So ist es auch mit dem Maikäfer – der durfte sich für einen Test der Blackmagic Pocket Camera und dem LUT Plugin für FCPX in die Luft und die Freiheit erheben.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=oe-lCw2WWk0?rel=0&w=640&h=360]

Übrigens finden sich bei Watchever und Netflix auch klassische Dokus, also auch das, was ich von den ÖR eigentlich am meisten erwarte.

Mein ein Tip für Dokumentarfilmer – da mal anklopfen.

Kleine Anmerkung: 4,39 US$ hat die Monetarisierung in knapp 30 Tagen erbracht, bei verschwindenden Zugriffszahlen. So gesehen ist Potential da, Kleinvieh macht auch Mist.
Eigens dafür produzieren macht aber sicher nur Sinn wenn man es mit Marketing und Vernetzung und SocialMedia und weiterem Gedöns angeht.
Und selbst dann gibt es keine Sicherheit – YouTube ist zu gross und unübersichtlich.

Daher – immer als Spielerei betrachten.

 

Die “immer dabei” RAW Kamera…

…gibt es schon länger.
Es ist die HD Kamera BMPCC – Blackmagic Pocket Cinema Camera.
Da diese beim Online Händler Redcoon neulich für günstige 500 € netto angeboten wurde war es nur ein Klick um den Eigentümerwechsel einzuleiten.
Dank einem Pistolengriff kann man aus der BMPCC eine kleine handliche Kamera machen – fast wie eine Super8 damals. Kompakt, schnell einsetzbar und mit sehr guter Bildqualität dank ProRes Codec, so die Idee.

Super 8 Kamera - wunderbar kompakt
Vorbild alte Super 8 Kamera – wunderbar kompakt und robust.

Wer die anderen Blackmagic Cams kennt, der kommt sofort damit zurecht.
Die BMPCC zeichnet auf SD-HD und SD-XC Karten auf, die sind auch in den schnellen Versionen günstig und eigentlich überall zu bekommen.

In HD 25P Apple ProRes 422 gehen etwa 15 Minuten auf eine 16 GByte Karte.
Daneben unterstützt die BMPCC noch Apple ProResHQ/LT und RAW.
Letzteres braucht natürlich ordenlich Spreicherplatz.
Leider hat die kleine Mühle einen MFT (Micro four third) Mount. Panasonic brachte MFT mit den Lumix Kameras erfolgreich auf den Markt.
Alle Objektive, die an der GH-Serie passen, lassen sich damit auch an der Blackmagic BMPCC verwenden.

bmpcc
BMPCC Set – damit wird die Cam zur Super 8 lokalike

Blöd nur, dass bei uns nur CF-, B- und E-Mount Optiken im Schrank stehen. Ein Adapter CF auf MFT hilft nur bedingt, da der Chip in der BMPCC 16mm hat, während bei den anderen Cams wie der C300, BMCC, FS7 oder FS100 ein Super 35 mm im Gehäuse steckt.
Damit verliert man durch die Adaption ordentlich Brennweite, etwa um den Faktor 2.
Also gebrauchte MFT LUMIX Vario 14-42 Optik bei ebay gekauft (99€), dazu einen Akkulader mit 2 Ersatzakkus und Autoadapter (25 €). Flotte SD Karten sind genug im Hause und den Pistolengriff samt Kabel gibt es unter anderem bei enjoyyourcamera.

Das Display der BMPCC ist scharf und eigenlich gut ablesbar, aber besser wäre ja noch ein Viewfinder. Das hilft auch bei der Stabilisierung, wobei die LUMIX Vario Optik einen sehr guten Antiwackler eingebaut hat.

Den passenden Viewfinder gibt es von Zacuto z.B. bei videodata für 160 €.
Um ihn zu montieren wird auf die Rückseite der BMPCC ein (2x) mitgelieferter, kleiner Platikrahmen geklebt, in den schnappt der Finder ein.
Das geht wunderbar.
Was mit ganz und gar nicht gefällt ist die Lösung der unterschiedlichen Sehstärken. Dem Paket liegen Linsen mit 1-3 Diptrien bei. Man muss den Finder aufschrauben, die Linse einlegen, zuschrauben und schauen ob es passt. Eine Feinjustierung gibt es nicht. Das ist nicht nur doof, sondern wenig professionell.
Aber es geht.

Am Ende hat man eine gute kompakte Kamera, die in einem wirklich kompakten, kleinen Koffer Platz hat und so im Auto immer dabei sein kann.
Dank dem MFT/CF Adapter können auch unsere vorhandenen, qualitativ hochwertigeren Prime Optiken verwendet werden.
Die Brennweitenänderungen sind natürlich zu berücksichtigen.

Anmerkung 01.05.2015
Der Zacuto Sucher mit seiner Diptrienlösung ist irgendwie Mist. Alternativ gibt es einen günstigen Chinasucher, ich kann mir nicht vorstellen, dass der schlechter ist, oder einen F&V Spectra HD4 bzw Cineroid HDMI EVF verwenden.

Das Kilometerfresserchen

Kilometerfresserchen, das. Das Kilometerfresserchen kommt meist im kleinen Van daher, vollgepackt mit Aufnahmeequipment und besetzt mit drei Mann und der Idee, jeden Tag eine neue Geschichte einzufangen.
Wie schon des öfteren angesprochen – die Geschichten kommen nicht zu uns, daher kilometern wir uns zu ihnen. Davon lebt das Kilometerfresserchen.
Ein Beispiel dafür wie man es satt bekommt bieten die vergangenen vier Tage. Wir wurden von Süd nach West und in den Osten geführt, nur um dann im Süden wieder fast punktgenau zu landen.

lassofahrt
Eine richtige Lassofahrt bei gemischtem Wetter

Vier Tage – vier Themen – viermal fahren, drehen, schlafen, fahren, drehen….
Das freut die Hotelbesitzer und die Freunde von der Mineralölindustrie.

verbrauch
Glaubt man der Grafik – saßen wir 15 Stunden und 5 Minuten im Auto.
Was so nicht stimmt.
Ab und an verweilt man auf Autobahnen einwenig länger, wird Teil eines Staus und freut sich, dass man bei diesem automobilen Flashmob mit dabei sein kann.

Los ging es in München. 09:00 Uhr treffen mit den Akteuren des Tages.

Der Tag beginnt mit warten auf die um die es geht
Der Tag beginnt mit warten auf die um die es geht

Das geht bis 17:00 – dann müssen wir weg, das Kilometerfresserchen hat Hunger.
Über Augsburg geht es in Richtung Frankfurt/Main. Da ist Buchmesse und die Hotels sind entsprechend überteuert.

Bei Frankfurt gibt es erstmal Kaffee zum Dreh
Bei Frankfurt gibt es erstmal Kaffee zum Dreh

Wir sind da wo der Verein daheim ist und es geht dann doch länger. Weil nett und angenehm.

im Vereinsheim
im Vereinsheim

Dann jault das Kilometerfresserchen vor Freude auf. Auf 580 Kilometern gibt es besten Asphalt unters Profil, fast neu sind Teile der A4 und auf dem Weg in die B-Hauptstadt wird einem wieder klar woher der Name Dunkeldeutschland kommt.
Es regnet. 01:20 Ankunft in Spandau. Drehort morgen: Berlin Neuköln.

Wenn man mitten in Berlin Neuköln dreht muss man nur grantig schauen. Dann hat man seine Ruhe.
Wenn man beim Dreh des öfteren grantig schaut, dann hat man seine Ruhe.

Einer fragt einer antwortet und schon hat man das perfekte Interview im Kasten
Einer fragt, einer antwortet und schon hat man das perfekte Interview im Kasten

Laute Knurrgeräusche stören immer häufiger den Ton. Das Kilometerfresserchen hat Hunger. Ihm dürstet nach frischem Teer. Mit dem Stadtverkehr in Berlin bekommt man es nicht satt. Also ab auf die A9 Richtung Heimat. Dort schlagen wir um 01:00 Uhr auf. Wir müde, das Kilometerfresserchen satt.

Am nächsten Morgen gehts um 9:30 nach Dachau. Das ist nicht weit, ein Appetithappen. Der Dreh ist kurz, wir kommen um 17:00 zurück, freuen uns auf den freien Sonntag.
Aber das Kilometerfresserchen hat schon wieder Hunger…..

Nachtrag: Aktuell füttern wir es wieder ordentlich, es wird noch fett wenn das so weiter geht.

 

Einer drohnt über dem Geschehen

Es war ja nur eine Frage der Zeit.
Begonnen hat doch alles mit den DV Kameras – gute Bildqualität, preiswert und im Verhältnis zu einer BetacamSP Sony 300er irrsinnig kompakt und billig. Schnell fanden miniDV Kameras ihren Weg ins EB Equipment.
Als 2te Mühle, wenn es eng wurde, oder für besondere Einstellungen. Ich erinnere mich da vor allem an Fluggeräte – also bei der Piper oder dem Eurofighter im Cockpit, an den Kufen eines Rettungsheli.

Dann kam die GoPro und ihre Konkurrenten. Bei machdas haben wir die ContourHD GPS, winzig und einfach klasse bei Bildqualität und Funktionalität.
Unkaputtbar im Unterwassergehäuse.
Und jetzt?

DJI
Quadrocopter – first flight

Jetzt geht es in die dritte Dimension, die Höhe. Der Quadrocopter findet seinen Weg ins normale Teamequipment – ok – optional. Kostet extra, wie die Contour.
Der Quadrocopter, gerne benannt als Drohne, bietet neue Perspektiven, ist dabei aber schnell einsatzbereit und wenn man motorisch nicht komplett daneben liegt, auch gut zu bedienen.
Wir haben jetzt einen und fliegen das Teil und uns gerade ein.

Die HD Kamera hängt an einem Gimbal und wird erstaunlich gut fixiert. Eine nachträgliche Bildstabilisierung ist eigentlich nicht mehr notwendig.
Im Einsatz dröhnt die Drohne einem übrigens das Trommelfell zu. Die Rotoren sind sehr laut und erzeugen das Geräusch eines sehr sehr wütenden und sehr sehr grossen Hornissenschwarms.

Phantom im Anflug

Daher ist sie nicht so universell einsetzbar wie eine kleine Kamera.
Im Film hört man nichts davon, da die Cam keinen Ton aufzeichnet – was eh sinnlos wäre.
Grundsätzlich ist auch das Überfliegen von Menschenmassen, wie beim Public Viewing, nicht erlaubt. Der Haupteinsatz dürfte damit im Industrie / Sport / BusinessTV Bereich liegen.

Wichtig: Eine Drohne/Quadrocopter muss Haftpflichtversichert werden, sonst naht Ärger. Damit produziert das neue Gadget laufende Kosten von ca. 200€ pro Jahr im professionellen Einsatz.
Ausserdem gibt es Bundesländer, da sind Drohnen/Quadrocopterflüge ohne Genehmigung komplett verboten. Mein Gruss geht hier rein zufällig nach Hamburg.

www.machdas.de

Tank Cam

Kleine Basteleien beim Warten auf die BMCC 4K.

tankcam
FS100 auf Minidolly

Das Teil hat was vom Look einer alten Panzerhaubitze.
Der Minidolly ist von Walimex und funktioniert nur auf wirklich glatten Flächen gut.
Was logisch ist bei den Rollen. Für alles andere gibt es Schienen oder Slider.
Dann geht er aber ab wie Schmitz Katze.
Kleine Bewegungen machen eben vieles interessanter. Und dank des kopierwütigen Chinamannes wird das Angebot immer grösser.

slider
PDW700 auf Slider

Das BMCC Cage ist auch schon im Hause. 2014 wird 4k.