Patona V-Mount – Fazit

Wie bereits geschrieben haben wir vier Patona V-Mount Akkus eingekauft.
Wegen des geringen Gewichts, wegen den 95 W Leistung und damit einhergehend der allgemeinen Flugtauglichkeit.
Mit den Akkus wird eine URSA mini 4.6 zum Leben erweckt und insgesamt haben die LiIonen Zellen jetzt bereits fünf Flugstrecken hinter sich gebracht, darunter nach Singapore, Nairobi und Sao Paulo.

Das Fazit bisher – alles gut gelaufen. Die Akkus tun ihren Dienst.
An der URSA und an den F&V Flächenleuchten.
Ein Sturz wurde auch bisher klaglos überstanden.

Auch das D-Tap Ladegerät von Patona funktioniert einwandfrei.
Im Bild sehen wir eine typische Ladesituation im Hotel, das kennt wohl jeder.

So gesehen scheint mit Patona eine weitere V Mount Alternative auf dem Markt zu sein.

Bei den Handgepäckkontrollen wurden die Akkus nie beanstandet, weder von KLM, Qatar, Singapore Airlines noch nicht einmal von der Lufthansa.
Die weigerte sich allerdings die LiIonen Akkus im aufgegebenen Gepäck zu transportieren, nur im Handgepäck.

Einziger Wermutstropfen, einer der Akkus passt nicht 100% auf den V-Mount Adapter der URSA mini.
Ist er eingerastet und wackelt man stark am Akku, dann ist der Strom weg.
An der PDW700 passiert das nicht – das liegt hier also an einer unglücklichen Kombination Adapterplatte URSA zu Patona Anschluss.
Beim Drehen vom Stativ ist man save – es passiert nur, wenn man gegen den Akku stößt.

Departure: Patona V-Mount Akku 95Wh.

Fliegt man mit Equipment, dann zählen bei Akkus zwei Faktoren: Gewicht und Power.
Laut der 2016er EU Richtlinie wird es bei Li.Ionen Akkus immer schwieriger, die in den Flieger zu bekommen. Ausführlich ist es hier auf Film TV Video erklärt.

Kurz gesagt gilt – unter 100 Wh Kapazität gibt es keine Probleme, darüber wird es komplizierter.

Akkurichtline bei Qatar Airways.

Tricky ist auch noch, dass lose Akkus (Spares) nicht mit dem Frachtgepäck aufgegeben werden dürfen.
Diese müssen eingebaut/montiert sein.

Das Gros unserer Akkus hat 160 Wh und mehr.
Die Dinger müssen einfach an der Sony PDW 700 lange funktionieren und die 700er frisst Strom wie eine Hexe kleine Kinder. Gierig.
Im Einsatz sind IDX, Sony, RedPro, Beillen, SWIT.

An den LED Flächenleuchten hängen die alten Sony BPL60, die sind durchgenudelt, taugen nix mehr an der Cam, auch nicht an der URSA mini, und sind mit 950 Gramm für 60 Wh (0,06 Wh/g) zu schwer.
Dann sind da noch 80Wh IDX Endura, aber auch die haben die besten Jahre hinter sich, werden also an LED Leuchten, Mischern und Field-Monitoren enden.

Patona jetzt mit V-Mount

Wer zum Beispiel bei eBay “Patona Akku” eingibt entdeckt jede Menge Ersatzakkus für Canon EOS und Sony DigiCams. Jetzt bietet Patona auch Akkus mit V-Mount für professionelle Broadcast- und Filmkameras. Neben einem 190Wh Boliden auch einen 95 Wh Akku mit drei Besonderheiten.

Der Patona 95Wh Akku wiegt nur 550 Gramm  (0,17 Wh/g), verfügt über Staus LEDs und einem D-TAP Anschluss. Als Bonbon bringt er auch noch einen USB Anschluss mit. Damit kann man vor Ort die GoPro oder das Smartphone laden.

Der Patona Akku lässt sich mit unseren vorhandenen V-Mount Ladern (Axcom, Sony, NoName) auf Leistung bringen, aber was das besondere ist, über den D-TAP Anschluss kann man den Akku ebenfalls laden.

Lädt am D-TAP

Dafür liefert Patona ein handliches Ladegerät (weltweit nutzbar da 100-220V) für 50€ brutto.
Die 95Wh Akkus selbst kosten 129€ das Stück, das ist sehr preiswert.


Dies, die “nur” 95Wh Leistung, das geringe Gewicht und das kompakte D-TAP Ladegerät waren ausschlaggebend, es mit Patona einmal zu probieren.
Wir haben schon mal getestet: Ein voll geladener Patona 95Wh zeichnet aktuell an der URSA mini 4.6k über 90 Minuten in UHD ProRES422 25fps auf. Das war aber ein reiner Studiotest und ist daher nicht so aussagekräftig.

Mehr gibt es in einigen Wochen zu berichten, die vier neuen Akkus gehen jetzt in den Einsatz.
Fliegen, drehen, fliegen. Mehrere Drehorte,  u.a. bei 30 Grad und gut 90% Luftfeuchte. Wir werden sehen, wie sie sich schlagen.

Mehr in einigen Wochen.

Stromert einer von Haus zu Haus

61 PS und kein Auspuff. in den Lithium Ionen am Fahrzeugboden lagert die Kraft für den Vortrieb und Packerl kann man auch noch damit ausfahren.
Da stinkt Amazon mit seiner Drohne ab.

stromernDann machen wir halt ein Bild – passt ja wunderbar zum Zeitgeist und ausserdem waren alle hier emsig am Akku bauen und Zukunft planen – ohne DieselBenzinSuper. Super eben.
Guter Dreh.